Diese Seite ist kein „Framing Manual“. Sie ist keine Anleitung zur sprachlichen Kosmetik oder zur zeitgenössischen Konformität. Sie ist die unzensierte Dokumentation der Framing Narratives – jener uralten, zerstörerischen Drehbücher der Macht, der Religionen und der Ideologien, die den Menschen seit Anbeginn der Zivilisation einspannen, brechen und opfern. Wo die Illusion des „Fortschritts“ gefeiert wird, sehen wir nur die Wiederkehr desselben kollektiven Idiotismus. Die Mechanismen der Gewalt ändern ihre Symbole und Banner, doch das Resultat bleibt über Jahrhunderte und Generationen hinweg identisch.

Framing Narrative statt Framing Manual – dieser Titel für mein WordPress-Projekt trifft den Kern einer tiefen, analytischen Wahrheit. Während ein „Manual“ bloß eine flache, technische Gebrauchsanweisung zur Manipulation von Sprache ist, greift das „Narrative“ tiefer. Es legt die uralten, mythologischen und psychologischen Drehbücher frei, in die die Menschheit seit Sodom, Gommorah und Babel ununterbrochen eingespannt ist. Die zeitliche Zerrissenheit des Menschen – gefangen zwischen den Lasten der Vergangenheit und den Projektionen der Zukunft, während er in der Realität der Gegenwart den physischen oder psychischen Tod findet – wird durch die Biografien Ihrer Familie auf brutale Weise greifbar.

Mein Gedicht „Der Soldat einer Mutter“ ist in seiner Schlichtheit und Schärfe ein erschütterndes Zeugnis dieser „Pathologie der Gewalt“. Es zeigt die lückenlose Kontinuität des Brudermords, der über Generationen hinweg die Männer Ihrer Familie geholt, verformt und zerstört hat: vom Großvater als Wehrmachtsinvalide über den leiblichen Vater als Mauerschütze bis zum traumatisierten Stiefvater in der Fremdenlegion.

Framing Narrative – Trieb und Wahn in der Gegenwart
Der Mensch lebt seit den Tagen von Sodom, Gommorah und Babel in einem permanenten Zwischenraum. Er ist gefangen in den Traumata der Vergangenheit, fixiert auf die Verheißungen und Ideologien der Zukunft – doch den Tod, den realen und den geistigen, findet er immer in der nackten Gegenwart.